Unser Endspurt vor dem Wettkampf FLL 2017/18

Wie jedes Jahr treffen wir uns immer mehrere Tage hintereinander bei Fam. Kunze um die finalen Arbeiten vor dem Wettkampf zu erledigen.
Neben Roboter bauen und programmieren, stehen vor allem die Bastelarbeiten für die Forschungsarbeit an.
Da wir teilweise ganztägig zusammensitzen, wird natürlich auch gemeinsam zum Mittag gekocht, um nicht nur von den übriggebliebenen Weihnachtsleckereien zu leben. Diesmal standen auf dem Speiseplan die obligatorischen Nudeln mit Tomaten- und Käsesoße, der portugiesische Kartoffelsalat und ein Hotdogsalat. Bis auf die Tomatensoße mit zuviel Pfeffer war alles sehr lecker.

27.12.2017

In diesem Jahr wollen wir es mal mit einem austauschbarem Frame probieren. D.h. heute stand an, die Frames und den Roboter zu bauen. Die Anforderungen haben wir ja schon in der Schule definiert: Lichtsensoren, Tastsensor, Gyro-Sensor. Die ersten Prototypen für die Arme wurden auch schon gebaut und mit dem Vorjahresroboter erprobt.
Zwei Motoren, die annähernd die gleiche Leistung bringen, wurden schon mittels unseres Motorenprüfstand rausgesucht.
Leider kam es zum Baustop - es fehlten einige Bauteile, die erst mal organisiert werden mussten.

Für den Forschungsauftrag haben wir uns entschieden, wie das Szenario und die dazgehörige Deko aussehen soll. Der erste Entwurf des Scripts ist entstanden - allerdings noch zu lang. Und es werden noch einige Bastelmaterialien benötigt.

28.12.2017

Das erste Programm für die erste Aufgabe steht und die Zeit sieht für diesen Lauf gar nicht schlecht aus. Der Roboter läuft sehr gut - er läuft relativ gerade ... Aber das Attachment ist zu schwer - die Notlösung mit einem Gummi hilft zwar, sie ist aber nicht schön.
Wir fangen schon an unsere Dokumentation für das Robotdesign vorzubereitet. Umrechnungstabelle, Auswertungen vom Motorenprüfstand, Strategiebeschreibungen etc.

Beim Forschungsauftrag stand heute an die künstlerische Seite im Vordergrund. Es wurde die Deko gebastelt. Das Script wurde schon ein wenig gekürzt.

29.12.2017

Das Attachment für den Pumpen-Lauf bereitet uns noch einige Probleme - es ist zu groß und schwer. D.h. das Attachment muss verschlankt werden. Unsere Befürchtungen vom zweiten Tag, dass die Motorenleistung nicht für unsere Attachments ausreicht, hat sich bewahrheitet. Also Roboter nochmal umbauen, statt der kleinen Motoren werden jetzt große Motoren eingesetzt. Allerdings bedeutet dies auch, die bestehenden Progamme und die auswechselbaren Frames müssen nochmal angepasst werden. Ein kleiner Rückschlag.

2.1.2018

Unsere Webseiten müssen aktualisiert werden.
Die erste Rückmeldung zu unserem Projekt ist auch eingetroffen. Unsere Lösung ist sehr umfangreich und gut durchdacht, insbesondere die KI-Algorithmen sind schon sehr detailliert beschrieben. Allerdings gibt es für die Routinen noch keine Lösungen - die müssten erst im Rahmen einer Master- oder Promotionsarbeit entwickelt werden.
Das Attachment für die Kanaldeckel muss noch etwas überarbeitet werden. Die Startvorrichtung vom letzten Jahr wurde angepasst- eventuell wird sie aber nicht gebraucht.

3.1.2018

Das Script wurde nochmals leicht geändert. Der Fernseher ist fast fertig. Die Posterwand ist für die Inhaltstafeln vorbereitet. Die Texte für die Posterwand sind auch schon fast fertig. Die Autos stehen und 'brennen'.
Das nächste Attachment ist fertig. Das Blumen-Brunnen-Attachment ist fertig, muss nur noch erprobt werden. Das Pumpenattachment ist immer noch zu lang. Drei Aufgaben funktionieren schonmal zu 99 % - also sichere Punkte.
Mit den großen Motoren für die Attachments haben wir jetz mehr Kraft, die aber auch Roboter gehalten werden muss. Die Frames heben sich ab, also muss eine Verriegelung für die Frames her.

4.1.2018

Da wir noch keine Rückmeldung von der Feuerwehr erhalten haben und Donnerstags aber immer jemand nachmittags auf dem Gelände und im Gebäude ist, haben wir beschlossen, es auf dem direkten Wege zu probieren. D.h. wir haben uns vor der Feuerwehr getroffen, um dort direkt unsere Lösung vorzustellen. Leider mussten wir doch noch 45 min warten, bis wir jemanden erreicht haben. In der Zwischenzeit haben wir unsere Forschungspräsentation im Freien geprobt - auch mal was Neues. Danach mussten wir uns erstmal mit Tee aufwärmen. Im Anschluß wurde nochmals mehrere Runden die Präsentation geprobt. 4:43 min war unser schnellster Durchlauf, allerdings ohne die kompletten Aktionen.

5.1.2018

Die fehlenden Bauteile sind da! Die Frames können weitergebaut werden und die Programme getestet und verbessert werden. Für den Vorabend des Wettkampfes wird schon mal die Pizza ausgewählt, sonst kommt der Lieferant nicht hinterher ... Die Aufgaben sind verteilt und jeder arbeitet fleißig. Jeder hat mal in die Tüte mit den Gummitieren gegriffen. Alle sind jetzt wieder am arbeiten. Unser Forschungsauftrag ist jetzt zu 80% fertig. Mit den Posterwänden sind wir jetzt auch weitergekommen.
Mit den neuen Bauteilen haben wir die nächsten 2 Frames fertiggebaut, die jetzt nur noch auf ihre auf ihre Attachments warten.

6.1.2018

Heute ist das Robotgame dran - unser Starter übt schon mal fleißig. Wir haben jetzt den zweiten Lauf fertig. Von den vier Aufgaben funktionieren zumindest 2 Aufgaben zu 100 %, die anderen beiden bekommen wir mit einem bisschen Feintuning auch noch dorthin. Der dritte Lauf wird jetzt angegangen. Beim Forschungsauftrag sind wir mit dem Bastelarbeiten fertig. Es stehen heute noch einige Durchläufe der Präsentation an. Am kommenden Montag ist unsere Vorpräsentation in der Schule. Alle sind fleißig dabei.

7.1.2018

Begonnen haben wir unser Treffen heute mit einem Teamspiel. Der Forschungsauftrag ist fertig und mit dem dritten Lauf haben wir auch schon ein paar sichere Punkte. Heute ist das 8. Lego-Teil - ein Zahnrad - zerbrochen. Zum Glück haben wir davon noch genug. Unser Roboter hat heute endlich seinen Namen erhalten. Framebot konnte sich gegenüber Edgar durchsetzen.

8.1.2018

Heute war die Vorstellung in der Schule. Im Auditorium saßen Eltern, Geschwister, Lehrer und ein ehemaliger Mitarbeiter des Feuerwehrinstituts. Die Präsentation verlief sehr gut und war ein bisschen zu schnell. Aber dies gibt uns Reserven für ausführlichere Erklärungen und noch mehr Action. Die Diskussion nach der Präsentation war sehr gut und lang. Dies hat uns aber gezeigt, dass unser Problem und die Lösung dazu sehr komplex sind. Für die Umsetzung der Lösung sind mehrere Fachbereiche erforderlich. Der Durchlauf des Robotgames lief auch sehr gut, auch wenn ein Attachment vom Roboter durch einen Sturz vom Tisch sich in seine Einzelteile aufgelöst hat.

10.1.2018

Heute nur im kleinen Team um konzentriert das Robot-Game noch ein Stückchen voran zu bringen. Nach einingen Testdurchläufen ergibt sich doch noch Zeit für einen vierten Lauf des Roboters, um noch mehr Punkte einzufahren. Das Handling der Frames beim Umbau kann auch noch etwas optimiert werden.
Die Auswertung der Feedbackbögen ergab auch noch Potenzial der Verbesserung der Forschungspräsentation. Die muss jetzt noch eingebaut werden und die neuen Textstellen gelernt werden.

11.1.2018

Wir mussten nochmal einen Motor auswechseln und das Problem, warum wir soviel Gummi von den Rädern verlieren haben wir auch gefunden und behoben. Ein Kabel war zu dicht am Rad. Jetzt bleibt unser Spielfeld wieder sauber. Durch das Schleifen des Kabels am Rad waren die Läufe auch nicht einwandfrei. Aber das sollte morgen und vor allem am Wettkampftag besser werden. Die Abfolge der Läufe wurde auch optimiert, das bringt dann auc nochmal ein paar Sekunden.
Für den Forschungsauftrag wurde noch ein Plakat gebastelt und zwei Teammitglieder müssen ihren Text noch erweitern.

12.1.2018

Unser letztes Treffen vor dem Wettkampf - wie jedes Jahr eine Großbestellung beim Pizza-Lieferanten. Heute wird nochmal der Ablauf des Wettkampfes druchgesprochen. Für fünf Teammitgliedern ist es der erste Wettkampf. Die alten Hasen unterstützen natürlich die Neuen. Dann heißt es alle Materialien verpacken, Checklisten vorbereiten, Teamhefter aufräumen. Für die Starter wird es heute Abend etwas länger, da sie die Handgriffe für das Spielfeld proben müssen.

13.1.2018

Der Wettkampf lief super. Die Forschungspräsentation lag in der Zeit und ist gut bei der Jury angekommen. Robotdesign lief auch besser als letztes Jahr. Teamwertung hat mit dem Teamspiel wieder Spaß gemacht. Das Robotgame hat sehr gut angefangen, obwohl wir noch nicht das Maximum unserer Punkte rausgeholt haben. Wir hätten noch Potenzial für gute 80 Punkte gehabt. Nach den Vorrunden lagen wir auf dem zweiten Platz. Allerdings hatten wir einen technischen Defekt, sodass wir schon im Viertelfinale nicht weitergekommen sind. Am Ende lagen wir in der Forschungspräsentation auf dem 2. Platz und beim Robotdesign auf dem 3. Platz. Durch die Vorrundenplatzierung im Robotgame haben wir in dieser Wertung auch viele Punkte mitgenommen. Am Ende sind wir auf Platz zwei der Gesamtwertung gelandet. Somit fahren wir zum Semifinale nach Dresden. Vorher müssen wir aber noch einige Sachen optimieren.

15.1.18

Heute treffen wir uns in der Schule und haben von 16:00-18:00 Auswertung, Planung und sortiert. Das war der heutige Tag.

19.1.18

Heute war wieder der Tag der offenen Tür am Albert-Einstein-Gymnasium in Magdeburg. Im Vorraum zur Aula hatten wir unseren Stand und hatten viel Besuch von (vielleicht) zukünftigen Schülern und ihren Eltern, die sich für die Arbeit in der AG und den First-Lego-League-Wettkampf interessierten. Unsere beiden Starter und unser Framebot hatten viel zu tun. Während der eine Teil des Teams, das Spielfeld und den Wettkampf den Besuchern erklärte, zog ein anderen Teil des Teams mit unserem selbstgebauten und programmierten Glücksschwein Edgar (mit Lego-Boost-Baustein) los, um Spendengelder zu sammeln. Es hat sich gelohnt, wir können die ersten Sortierkästren für unseren AG-Raum bestellen.

21.1.18

Wir haben angefangen ein Attachment, welches uns beim Regionalfinale Sorgen bereitete, umzubauen. Hoffentlich läuft es mit dem neuen Attachment besser. Der Lauf und die Punkteausbeute sollten dann stabiler laufen.

22.1.18

Wir haben uns heute Fragen für den 23.1.18 überlegt, weil wir zu Herr Prof. Zug. Kurz am Ende haben die Planung für die näschten Tage geplant. Und die Tüftler haben eine neue Fotoerlaubnis bekommen, weil wir ins Semi Finale fahren.

23.1.18

Heute haben wir Professor Zug an der Universität besucht. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit autonomen (fahrenden) Roboter. Prof. Zug hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen und wir durften auch mal in einem Roboter-Labor reinschauen. Er konnte uns für unseren fliegenden autonomen Drohnen noch einige Tipps geben, die wir natürlich in unsere Lösung mit rein nehmen. Unser Lösungskonzept ist damit noch besser ausgearbeitet. Es hat sehr allen viel Spaß gemacht - leider waren wir durch Krankheitsfälle etwas geschwächt. Wir möchten uns bei Prof. Zug für das Interview bedanken.
Wir haben jetzt auch eine Anfrage von der Berufsfeuerwehr für eine Vorstellung erhalten, die wir natürlich in der kommende Woche als Generalprobe vor dem Semifinale noch durchführen werden.

24.1.18

Aufgrund der Auswertung unserer Bewertungsbögen ist es uns aufgefallen, dass manche Schwerpunkte unserer Lösung nicht klar genug bei der Jury angekommen sind. Deshalb haben wiruns im Team dazu entschieden, eine Änderung in der Forschungspräsentation vorzunehmen. Wir werden jetzt doch noch den zur Verfügung stehenden Beamer nutzen. Die Folien haben wir heute dazu fertiggestellt. Da wir noch kein Powerpoint oder ähnliches in der Schule hatten, war dies Neuland für uns und haben doch gleich wieder was Neues gelernt.

26.1.18

Heute ging es um den Feinschliff für die neue Forschungspräsentation und Strategieplanung. Mit den neuem Attachment sind mehr Aufgaben lösbar. Maximum wären 375 Punkte.

27.1.18

Wir treffen uns heute in wieder großer Runde. Unsere Krankheitsfälle sind wieder genesen und bereit, die noch offenen Arbeiten anzugehen. Die neuen Attachments für die Aufgaben müssen gebaut und erprobt werden. Es ist noch viel zu tun, aber wir haben genug Verpflegung.

28.1.2018

Heute treffen wir uns nochmal wieder, aber in kleinerer Runde. Wir haben uns in 2er Teams aufgeteilt und arbeiten jetzt. Das erste Team arbeitet am Attachment. Das zweite Team verbessert den Roboter und das dritte Team aus nur ein Tüftler aktualisiert den Blog und arbeitet am Robot-Design.

31.1.18

Heute treffen wir uns mit unseren Starter und unserem teaminternen "Psychologe" (unser Mädchen für alles). Die letzten Attachments werden noch gebaut und die Programme müssen angepasst werden. Wir bereiten den Roboter vor für das letzte Training am Freitag Abend.

1.2.2018

Präsentation in der Berufsfeuerwehr Wache Nord in Magdeburg

Unsere Präsentation vor ca. 20 Feuerwehrmännern ist sehr gut angekommen. In der konstuktive Diskussion im Anschluß der Präsentation gab es auch noch einige Verbesserungsvorschläge (siehe Projektseite), die wir in die Präsentation mit aufnehmen werden. Danach gab es noch einen interessanten Rundgang durch die Wache. Vielen Dank an die Kameraden der Feuerwehr.

2.2.2018

Da einige aus dem Team schon am Samstag zum Semifinale abreisen, gibt es diesmal schon zwei Tage vorher das obligatorische Pizzaessen vor dem Wettkampf. Es werden noch mal alle Jurywertungen durchgesprochen und die Starte haben wieder extra Übungsstunden für das Robotgame.

4.2.2018

Heute ging es in Dresden früh los - für manche Langschläfer nicht so optimal. Wie immer war es beim Wettkampf etwas hektisch. Bei 20 Teams gab es wieder mehrere Jurys in den Bewertungen, aber in einem großen Gebäude wie im HTW war es mit längeren Laufwegen doch etwas stressig, pünktlich vor dem richtigen Platz zu stehen. Die Teamwertung und das Robotdesign lief etwas chaotisch ab (was sich auch in der Bewertung niederschlägt - jeweils Platz 14). Im Robotgame konnten wieder nicht die maximale Punktzahl erfahren - aber zumindest hat jede Aufgabe irgendwann mal funktioniert. Trotzdem haben wir es bis ins Viertelfinale geschafft (Platz 8). Bei der Forschungspräsentation durften wir als eines der Top 3 Teams nochmal vor allen Teams und Gästen auftreten. Mit unserem Löschdrohnenschwarm sind wir auf Platz 3 gekommen. Insgesamt haben wir einen fantastischen 7. Platz erreicht und damit waren wir auch beim Semifinale NorthEast das beste Team aus Sachsen-Anhalt.

5.2.2018

Da wir unser erstes Forschungsprojekt 'Wassergewinnung in Tansania' noch weitermachen möchten, haben wir uns heute mit Experten der Verfahrenstechnik der Hochschule Anhalt in Köthen getroffen. Dort wurden einige Möglichkeiten und die nächsten Schritte besprochen. Nach den Ferien werden wir uns mal die Klimadaten von Tansania genauer ansehen.